Über mich
Ich bin seit über 30 Jahren in der beruflichen Rehabilitation, der Eingliederungshilfe und der Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung tätig. Nicht als Theoretiker – sondern von der Pike auf, mit allen Höhen und Tiefen, die dieser Bereich bereithält.
Vom Gruppendienst zur Landesebene
Meine berufliche Laufbahn begann 1990 als Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung (FAB) bei der Heinrich Kimmle Stiftung in Pirmasens – direkt im Gruppendienst, mit 15 bis 16 Rehabilitanden pro Gruppe. Was Menschen mit Behinderung im Arbeitsalltag brauchen, was sie antreibt und was sie bremst: das habe ich dort täglich erlebt.
Ab 2006 habe ich den Integrationsdienst der Stiftung von Grund auf aufgebaut – von einer Einzelstelle bis auf ein Team von 17 Mitarbeitenden. In dieser Zeit habe ich über 120 Menschen aus WfbM-Strukturen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder in das Budget für Arbeit begleitet. Eine Vermittlungsquote von 60–70 % der arbeitsmarktfähigen Klientinnen und Klienten – nicht durch Zufall, sondern durch systematisches Fallmanagement, individuelle Teilhabepläne und ein Arbeitgebernetzwerk, das ich von null auf über 70 Betriebe ausgebaut habe.
Von 2024 bis 2026 war ich als Fachberater Gewaltprävention bei der LAG WfbM Rheinland-Pfalz tätig und habe 36 Werkstätten in Rheinland-Pfalz zu Schutzkonzepten beraten. Die Beratungskonzepte, die ich dabei entwickelt habe, flossen direkt in das landesweite Rahmenkonzept der LAG WfbM RLP ein.
Qualifikation und Anerkennung
Meine Grundqualifikation ist die staatlich geprüfte Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung (gFAB). Ergänzt wird sie durch Weiterbildungen in ICF und BTHG, Unterstützter Beschäftigung nach § 55 SGB IX, systemischem Coaching und AZAV-Verfahren. 16 Jahre lang war ich kooptiertes Mitglied im Reha-Ausschuss der LAG WfbM RLP und habe bei der Entwicklung des landesweiten Bedarfsermittlungsinstruments aktiv mitgearbeitet.
Warum ich Seminare und Beratung anbiete
Weil ich in meiner Praxiszeit immer wieder erlebt habe, wie viel in Werkstätten, Schulen und Einrichtungen möglich wäre – wenn Fach- und Leitungskräfte den richtigen Rahmen, die passenden Methoden und den Mut zur Veränderung mitbringen. Genau dafür bin ich da: nicht mit fertigen Antworten, aber mit dem Handwerkszeug, das in der Praxis wirklich funktioniert. Und mit dem Humor, der schwierige Themen nicht leichter macht – aber leichter zugänglich.
Sie möchten wissen, ob ein Seminar oder eine Beratung für Ihre Einrichtung passt? Sprechen Sie mich einfach an.

